Miles and Meat

Food & Travels

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Supperclubbing

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Samstag. Noch nix vor vor dem Knallerspiel um Platz 3 in Brasilien. Die Frau so: lass mal Clubben gehen. Supperclubben. Na toll. Ja, toll!

Die Aufstellung am Spielort, dem Marieneck in Köln Ehrenfeld, ist schnell erzählt. Sophie von Cucina Piccina und Simone von Pi mal Butter, die beiden Künstlerinnen an den Instrumenten, eine Hand voll Küchenelfen, Sommelier (für Wein und Bier übrigens), Chef und natürlich hungrige, fotowütige, total soziale und bestens gelaunte und dazu auch noch bunt gemischte Gäste. Vielleicht so 30 oder so. Und gefühlte 100 Kameras jeglicher Bauart, die natürlich überall drauf halten sollten. Taten sie dann auch. Meine auch. Offene Küche, wuselnde Köchinnen und ein Abend nimmt seinen Lauf. Der Auftakt zum Summer of Supper.

Wenn ich Details vergesse oder dazu dichte, dann liegt das an meinem Alter, nicht am Alkohol. Ich war Fahrer. Bitte um Nachsicht und sanfte Korrektur.

Zu Beginn eine klassisches Amuse, Melonen(fuß)bällchen, zart orangig mariniert mit einer Spur kandiertem Anis und handverknotetem Culatello im Glas. Sehr fein, vor allem der Anis passt toll zum eh erhabenen Schinkenhauch.

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Dazu ein sehr feiner Blanquette de Limoux aus dem Languedoc.

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Der nächste Gang. Eine absolut wundervolle, zartknofelige Ajo Blanco mit geeisten Trauben und Pistazien.

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Dazu eine sympathische Begleitung aus der Langhe im Piemont.

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Nun ein kleiner Bausatz. Caprese. Warm und kalt und ganz kalt mit einem feinen Tomatenparfait. Tomätchen aus der Sauna, ein wenig Aubergine aus der Pfanne, Mozzarella di Bufala, Knusperbrot, Basilikum und Olivenöl.

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Einer der Gänge mit höherem Dokumentationsbedarf, wenn man das so sagen kann…

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Und knifflig…

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Der Weinbegleiter aus der Provence schmiegte sich wohlig an die Aromen und umgarnte die verschiedenen Texturen und Temperaturen ganz vorzüglich.

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Zeit für die Warmbader. Rumpsteak, sous-vide auf 56°C gebracht. Höllisch heiß gekrustet und angerichtet mit Kichererbsenpüree und grünem Gemüse. Dazu etwas Butter Café de Paris. Sehenswert. Und schmeckte auch so! Das „Grüne“ zum Fleisch war nicht weniger Star als das Fleisch, zusammen natürlich Top-Stars.

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Erste Nebelhörner waren in der Ferne zu hören…

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Der Wein, ein Chianti dei Colli Senesi aus der Toskana, kam nach nicht zuletzt fotogener Belüftung im Wine Breather ins Glas und an den schwelgenden Gaumen.

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Der Nebel verzog sich dann gemächlich, allerdings nicht ohne seelig zufriedene und langsam angesättigte Supperclubber zu hinterlassen. Das Finale kommt aber ja noch. Eine Basilikum Panna Cotta mit balsamierten Pfeffererdbeeren. Zack. Genau. Dazu ein Süßer Italiener von der kleinen Insel Salina bei Sizilien.

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Wie ich zugeben muss, ein wirklich toller Abend. Jetzt weiß ich auch was ein Supperclub ist. Herzliches Kompliment (und Dank natürlich) an Simone und Sophie, dass ihr euch und uns das angetan habt. Sophie, ich hoffe Dir gefällt mein erstes Bloggekritzel? Hast ja gesagt, ich müsse doch wohl mal ran…

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Danke auch an das Team vom Marieneck, die uns ebenfalls wunderbar versorgt haben. Bis bald irgendwo mal wieder.

 

 

5 Kommentare

  1. Sehr schöner Artikel – dann hoffe ich mal, es bleibt nicht der letzte! Und auch nicht der letzte Supperclub 🙂

    Viel Spaß beim Bloggen und Genießen …

  2. Das sieht nach einem verdammt leckeren Abend aus! Wie ich sehe, habt ihr es euch munden lassen, sowohl durch die Linse als auch auf der Zunge 🙂

    Liebe Grüße und einen guten Start für das neue virtuelle Blogtagebuch!

    Liebe Grüße
    Sandra

  3. Lieber Patrick,
    jetzt bin ich ein kleines bisschen stolz auf mich und ein großes Stückchen stolz auf dich! Toll, geht doch, frage mich, wieso du nur so lange damit gewartet hast. Dein „Gekritzel“ ist ein Spitzenbericht, der mir mehr als einmal ein Schmunzeln hervorgelockt hat, so dick wie das Rumpsteak, das ihr am Samstag auf dem Teller hatten. Dir verzeihe ich sogar das Posten unvorteilhafter Fotos 🙂
    Bitte mehr – von den miles wie dem meat.
    Liebe Grüße,
    Sophie

  4. Pingback: Summer of Supper 2014 im Marieneck - Rezeptealarm: Basilikum Panna Cotta mit Pfeffer-Erdbeeren | Pi mal ButterPi mal Butter

  5. Pingback: Cucina Piccina » Blog Archive Basilikum Panna Cotta mit gepfefferten Balsamico Erdbeeren – und eine kleine Review zum StadtLandFood Abend in Köln » Cucina Piccina

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